Einkäufe aus dem Ausland für die öffentliche Hand und NPO – Umsatzsteuerliche Risiken und Lösungsansätze

Juristische Personen des öffentlichen Rechts und gemeinnützige Einrichtungen sind in ihrem hoheitlichen bzw. gemeinnützigen Bereich nicht unternehmerisch tätig. So kommt es, dass viele dieser Körperschaften bislang keine Umsatzsteuererklärung abgegeben haben.

Es gibt jedoch Fälle, in denen die juristischen Personen als Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schulden. Im Rahmen des Reverse-Charge-Verfahrens, aufgrund eines innergemeinschaftlichen Erwerbes oder wegen einer Einfuhr aus dem Drittland kann es zu einer Umsatzsteuerschuld kommen, auch wenn die juristische Person nicht oder in einem nur geringen Umfang unternehmerisch tätig ist. Da in diesen Fällen regelmäßig kein Vorsteuerabzug besteht, kann es leicht zu einer Verkürzung von Steuern kommen.

In diesem Seminar stellen wir die Grundlagen des Reverse-Charge-Verfahrens, des innergeinschaftlichen Erwerbes und der Einfuhrumsatzsteuer aus der Sicht der öffentlichen Hand und gemeinnützige Einrichtungen dar. Sie lernen, wie Sie steuerrelevante Sachverhalte erkennen und bewerten. Zudem geben wir Hinweise, wie mit unerkannten Steuerpflichten umzugehen ist und welche Schritte erforderlich sind, um Leistungsbezüge aus dem Ausland treffsicher zu bearbeiten.

Level

Experte

Zielgruppe

Mitarbeiter und Vertreter von Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie von gemeinnützigen Einrichtungen

Dozent

Prof. Dr. Thomas Küffner, Matthias Menebröcker, LL.M

Infos

Typ:
Einzelseminar
Dauer:
90 min
Sprache:
Deutsch
Abschluss:
Teilnahmebestätigung
Preis:
119,00 €
MwSt: 19 %

Termin

Start:
24.04.2024, 10:00 Uhr
Ende:
24.04.2024, 11:30 Uhr

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